Meinhardt: Über Windräder abstimmen lassen
“Die Stadtverwaltung nimmt bei der Windkraft eine sehr vernünftige Position ein.” so der FDP- Kreisvorsitzende Patrick Meinhardt. “Eine Windkraftanlage auf dem Fremersberg oder Urberg erhöht den Anteil alternativer Energieproduktion nicht nachhaltig, ist aber unter dem Gesichtspunkt des Landschaftsschutzes ein Ärgernis.”
Für Meinhardt bieten Wasserkraft und Solarenergie, Geothermie und Biomasse eine riesiges Potential. “Diese auf Windrädern verengte Debatte klingt viel zu sehr ideologisch und wenig perspektivisch. Baden-Baden braucht ein Gesamtkonzept zur Förderung alternativer Energien, das nichts ausschließt, aber sich auch nicht auf einzelne Maßnahmen konzentriert.”
Der FDP- Kreisvorsitzende Meinhardt kann sich hier auch sehr gut eine breite Bürgerbeteiligung vorstellen: ” Ich habe eine Ahnung davon, wie eine Abstimmung zu einzelnen Windrädern auf dem Fremersberg oder Urberg ausgehen wird.”
Citymanager birgt viele Chancen in sich
„Mit dem Citymanager wird eine alte, liberale Forderung zur Förderung des Einzelhandelsstandortes Baden-Baden angepackt. Baden-Baden hat schon einen hohen Attraktivitätsgrad, der weit in die Region hineinstrahlt.“ so der FDP-Kreisvorsitzende Patrick Meinhardt.
Trotzdem sehen die Liberalen die klare Konkurrenzsituation zu den regionalen Einkaufszentren, zu den Angeboten auf der grünen Wiese, zum Magnetpunkt Karlsruhe und gerade auch zu dem neu entstehenden Shopping-Center auf der elsässischen Seite. „Dieses ist von der ganzen Konzeption darauf ausgerichtet, Kunden aus Deutschland anzuziehen. Es wird auch ganz normal werden, dass man dort mal vorbeischaut.
Nur muß es dann genauso selbstverständlich werden, zum Kaffee und zum Wein in Baden-Baden vorbeizuschauen, zu flanieren und dann auch noch hier etwas einzukaufen.“ so Patrick Meinhardt.
„Die Persönlichkeit des Citymanagers wird ausschlaggebend sein. Denn alle Kräfte müssen gebündelt werden, es geht um die ganze Stadt. Es geht um die Verbindung von Genuß und Kultur, Einkaufen und Verweilen. Es geht um besondere Verkaufsideen und Aktionen. Es geht darum, dass die Wohlfühlstadt Baden-Baden und die Einkaufsstadt Baden-Baden Hand in Hand gehen.“ Für Patrick Meinhardt liegt in einer engen Vernetzung aller Akteure in der Stadt eine großartige Chance.
Ganz konkret will die FDP ja schon seit Jahren eine aktive Konzeption für die Advents- und Weihnachsstadt Baden-Baden. „Mit unserem einzigartigen, attraktiven und vom Panorama her atemberaubenden Christkindelsmarkt rund ums Kurhaus haben wir einen Kristallisationspunkt, der durch viele kulturelle Attraktionen und Angebote ergänzt uns in eine regionale Stärkeposition bringt. Diese weiter gesamtstädtisch auszubauen, mit den Kultur- und Genußangeboten aktiv zu vermarkten und damit Baden-Baden zu der eigentlichen Weihnachtsstadt Mittelbadens zu machen, ist eine Herausforderung, die zu meistern ist.“
FDP veranstaltet Ouo Vadis
Moral und Ethik in der Politik war das Thema der ersten
FDP Veranstaltung – Quo Vadis – im neuen Jahr.
Hauptredner war Pascal Kober, Pfarrer aus Reutlingen, Bundestagsabgeordneter und Mitglied in den Ausschüssen für Arbeit und Soziales und für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe.
In seiner Begrüßung sprach der Fraktionsvorsitzende und Landtagskandidat der FDP Michael Bauer die Ziele liberalen Handelns an.
Wichtig sei die Würdigung eines jeden Menschen, egal welche Aufgabe er innerhalb der Gesellschaft erfüllt. Wer vom Schicksal begünstigt sei, gleichgültig ob finanziell oder aufgrund seiner geistigen Möglichkeiten, habe die Pflicht seinen Mitmenschen zu dienen, ohne dabei Privilegien zu
beanspruchen. Diese moralische und ethische Verantwortung sei der Kern des Liberalismus.
Pascal Kober ging das Thema aus der Sicht des politischen Alltags an.
Weshalb steht der Politiker in der Beliebtheitsskala weit unten?
Abgesehen von den Fehlleistungen einzelner, die Moral predigen,
aber nicht vorleben, steht der Politiker in einem ständigen Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen.
Feuerwehrleute stehen beispielsweise ganz oben in der Skala. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist die Hilfe aus höchster Not, für jedermann sichtbar.
Die Arbeit des Politikers ist in jedem Falle umstritten, weil sie grundsätzlich unterschiedliche Meinungen auslöst. Es gibt wohl keine politische Entscheidung, die es allen recht macht.
Es mache im übrigen auch keinen Sinn die unbeliebten Lobbyisten nicht anzuhören. Oft werde vergessen, dass es neben der Atom- und Pharmalobby auch die Vertreter von Amnesty International, Human Right Watch, BUND, Greenpeace und viele andere gebe, die ein Recht hätten gehört zu werden. Durch die gegensätzliche Meinung der Abgeordneten werde im Bundestag alles auf die rechte Ebene gebracht.
Kober unterschied schließlich in den Entscheidungsprozessen zwischen
Gesinnungsethik und Verantwortungsethik.
Die Gesinnungsethik sei zwar populär: „Was ich nicht will, lehne ich ab“.
Diese Haltung tauge aber nicht für der Politik.
Die Verantwortungsethik sei geprägt von Kooperation und Dialog und nehme in schwierigen Situationen selbst das Risiko einer „vorübergehenden“ Mitschuld auf sich.
Wer beispielsweise Verhandlungen mit China oder den USA wegen der Todesstrafe ablehne, zeige zwar Gesinnung, könne aber nichts bewirken, weil er sich der Verantwortung entziehe die Missstände anzusprechen.
FDP- Fraktionsvorsitzender Dr. Hans –Ulrich Rülke besucht Elan Gründerzentrum
Besuch vom Landtags- Fraktionsvorsitzenden der FDP bekam dieser Tage das Elan- Gründerzentrum. Begleitet wurde der Gast von FDP- Stadtrat Michael Bauer. Rülke wollte sich vor Ort über die Fortschritte des Zentrums informieren, das auch durch Landesmittel mitfinanziert wurde.
Geschäftsführer Rainer Hampp führte die Gäste durch das Haus und konnte dabei berichten, dass alle Räume vermietet seien. Bei der Auswahl der Bewerber wurden sorgfältig die Zukunftschancen der Geschäftsidee geprüft. Die Jungunternehmer hätten großes Interesse sich nach der Gründerphase am Standort Baden- Baden anzusiedeln.
In seiner Ansprache betonte der Baden- Badener FDP- Fraktionsvorsitzende und Landtagskandidat Michael Bauer: „Das wichtigste für ein gerechtes Sozialwesen ist die Vollbeschäftigung.“ Er werde sich deshalb mit aller Kraft für ein unternehmerfreundliches Klima im Land einsetzen. Nur so könne dieses Ziel erreicht werden.
Hans- Ulrich Rülke nahm ausführlich Stellung zu den zahlreich gestellten Fragen der Unternehmensgründer.Er sei überzeugt, dass eine Steuerentlastung zu höherer Investitionsbereitschaft führe. Wegen der nicht vorhersehbaren Bankenkrise sei in dieser Legislaturperiode eine Umsetzung leider nicht zu verwirklichen. Man müsse jetzt in erster Linie eine Steuervereinfachung auf den Weg bringen.
Ouo Vadis Veranstaltung am 10.01.2010
Am Montag den 10. Januar findet eine Ouo Vadis-Veranstaltung, mit dem Thema:
Moral und Ethik in der Politik statt.
Referieren wird uns über das Thema Herr Pascal Kober (MdB). Herr Kober ist Bundestagsabgeordneter unserer FDP im Wahlkreis Reutlingen und sogleich Diplom-Theologe und Pfarrer. Unser Landtagskandidat Michael Bauer wird Sie durch die Veranstaltung leiten. Stattfinden wird die Veranstaltung im Hotel Sophienpark – Sophienstraße 14 (Innenstadt Baden-Baden). Wir freuen uns auf Ihr Kommen.


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