Meinhardt für einen Jahresempfang der Stadt Baden-Baden

„Ich verstehe es nicht, warum Baden-Baden keinen Neujahrsempfang mehr macht. Am Sonntag konnten wir alle im Rebland einmal mehr erleben, wie wohltuend es ist, dass dort die politische Gemeinde zusammen mit der evangeli-schen und katholischen Kirche einen solchen Empfang durchführt und sicher 250 Rebländerinnen und Rebländer auch die Chance zur Begegnung in der Varnhalter Yburghalle genutzt haben.“ so der FDP-Kreisvorsitzende Patrick Meinhardt. „Ein Neujahrsempfang ist auch eine besondere Form der Bürgerbeteiligung. Denn wenn die Stadtspitze Schwerpunkte des kommunalpolitischen Geschehens des vergangenen Jahres Revue passieren lässt und die Grundlinien ihrer Politik für das angebrochene Jahr aufzeigt, kann im Anschluß ein fruchtbarer Gedankenaustausch darüber stattfinden.“
Meinhardt sieht gerade auch in einer Stadt mit einer derartigen Vereinstradition wie Baden-Baden eine großartige Möglichkeit darin, diesen Empfang auch als Plattform zu nutzen, um all den Ehrenamtlichen ein herzliches Vergelt´s Gott zu sagen. „Auch das hat sich im Rebland gezeigt, dass ein Dankeschön in solch einem Rahmen schon etwas Besonderes ist. Die Stadt vergibt sich hier eine richtig gute Chance der Bürgerbegegnung.“
Die finanziellen Gründe können es nicht sein, die den Ausschlag geben. Denn an den Finanzen für einen Neujahrsempfang kann es nun nach der Einschät-zung Meinhardts wirklich nicht liegen. „Da finden sich Sponsoren und Räumlich-keiten. Schon vor Jahren habe ich den Vorschlag unterbreitet, dass ich mir einen Neujahrsempfang auch zusammen mit einer Schule vorstellen kann – zusammen mit der jeweiligen Schülerschaft. Auch das Jugendforum kann hier sicher eingebunden werden.“
Die Tatsache, dass alle anderen Städte in der Region einen Neujahrsempfang durchführen, ist für Meinhardt auch kein Argument dagegen – im Sinne, es gibt ohnehin schon ein Überangebot: „Nein, es geht um den Neujahrsempfang der Stadt Baden-Baden für die Bürgerinnen und Bürger. Deswegen sollte dieStadtführung dies auch in meiner Heimatstadt machen.“
Ein weiterer Aspekt des Reblandempfangs ist für Meinhardt auch ein Impuls für die ganze Stadt: „Ich gestehe, dass es mir im Rebland auch ausgeprochen gut gefällt, dass die christlichen Gemeinden miteingebunden sind und so auch ein geistliches Wort zu Beginn des Jahres als Leitmotiv mitgegeben wird. Die Arbeits-gemeinschaft Christlicher Kirchen, die in Baden-Baden ja sehr aktiv ist, könnte hier sicher sich engagiert einbringen.“
Und wenn die Stadt einfach keinen Empfang zu Beginn des Jahres machen will, dann wäre es für Meinhardt auch denkbar, dass ein Jahresempfang auch schon zu sommerlichen Temperaturen zu einem späteren Zeitpunkt imJahr vielleicht sogar OpenAir auf dem Marktplatz oder vor dem Kurhaus oder an einem anderen spannenden Ort stattfindet.
„Mit solch einem Weg hätte man dann seinen eigenen Akzent gesetzt und könnte dies auch mit einem besonderen musikalischen bzw. kulturellen Programm verbinden. Es gibt so unendlich viele Möglichkeiten. Die einzige, die ich für ein falsches politisches Zeichen halte, ist die jetzige: Gar nichts zu machen!“ so FDP-Chef Patrick Meinhardt. Ein Tipp zum Schluß hat er hierzu auch noch parat: „Da wir dieses Jahr 900 Jahre Baden begehen, wäre dies doch ein optimaler Auftakt für einen Jahresempfang auch in unserer wunderschönen Bürgerstadt.“

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