Bericht zur Podiumsdiskussion am 3.5.2010
Der Einladung der Vorsitzenden des Ortsverbands Baden-Baden Mitte der FDP, Irene Ritter, folgten 24 Gäste um sich über die Seniorenpolitik der FDP und seniorengerechte Wohnformen zu informieren.
Nachdem die Bundestagsabgeordnete Sibylle Laurischk, Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, kurzfristig wegen einer dringlichen Sondersitzung der FDP- Bundestagsfraktion zur Krise in Griechenland absagen musste, stellte Ritter die Grundzüge liberalen Seniorenpolitik dar : „ Für uns Liberale ist es vorrangig, die Teilhabe älterer Menschen zu sichern und zu fördern“
Wichtig für ein selbstständiges Leben bis ins hohe Alter sei der Bereich des Wohnens. Eine Möglichkeit, selbstbestimmtes Wohnen im Alter in vertrauter Umgebung zu ermöglichen sind Mehrgenerationenhäuser, die integrativ und intergenerativ arbeiten, ein Ort an dem sich Generationen begegnen, unterstützen und gegenseitig fördern. Als lobenswertes Beispiel hob Ritter das von der Scherer-Stiftung errichtete Mehrgenerationenhaus in der Baden-Badener Cite hervor, ein Haus in dem sich Kindertagesstätte, Jugendbetreuung und Nachbarschaftshilfe ergänzen. Zur Unterhaltung dieser Zentren nimmt das Ehrenamt eine unverzichtbare Stellung ein. Die Podiumsteilnehmer Jordan- Weinberg, Bundesverband Liberaler Senioren, Ulf Siegle, Vorsitzender des Seniorenstadtrat Baden-Baden und Eisenhauer-Braun, Architektin, stellten sich anschließend einer angeregten Diskussion mit Baden-Badener Senioren. Ritter bedankte sich bei den Teilnehmern der gelungenen Veranstaltung :
„Im Zuge des demografischen Wandels ist es besonders wichtig, durch liberale Politik und durch das ehrenamtliche Engagement der Bürger, unseren Senioren hier in Baden-Baden zu ermöglichen, ein möglichst langes, selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben zu führen.“


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