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Archiv für Juli 2009

Baden-Baden (wf) – Auch in der Kurstadt wird in unterschiedlichen Lebensbereichen Gewalt wahrgenommen, die bei vielen Bürgern zu einem schwindenden Sicherheitsempfinden führt. Beim jüngsten “Liberalen Montag” sollten diese Themen nicht nur angesprochen werden.

Gemeinsam mit der Vorsitzenden des Ortsverbands Innenstadt der FDP, Irene Ritter, und dem Baden-Badener Polizeibeamten Peter Gutschmidt, der als sachkundiger Bürger an dem Gespräch teilnahm, wurden Einschätzungen ausgetauscht, wie den Problemen entgegengewirkt werden könnte.

20090722_Badischestagblatt

Liebe Freunde, Interessierte und
Mitglieder des Ortsverbands Baden Baden-Mitte

Ich freue mich, Sie zu unserem nächsten Gesprächskreis „ Liberaler Montag“ einzuladen. Der Kommunalwahlkampf ist vorbei, Baden-Badener Themen aber sind weiter aktuell.
Gerade auch von Jugendlichen ist uns das Thema Sicherheit in Baden-Baden angetragen worden.

Es ist mir gelungen, für unser Treffen Herrn Gutschmidt von der Polizeistation Baden-Baden Mitte zu gewinnen, der mit uns die Sicherheitslage in Baden-Baden besprechen wird.
Wir treffen und am Montag, 20.7.09 um 19.30 Kurhaus / Gourmetsaal

Ich freue mich auf Ihr Kommen und interessante Diskussionen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Irene Ritter

Der Fraktionsvorsitzende der FDP/Freie Bürger Patrick Meinhardt begrüßt die neue Haltung des Oberbürgermeisters zu einem möglichen Ankauf des ehemaligen Untersuchungsgefängnisses: „Deswegen haben wir einen Runden Tisch zur Zukunft dieses wichtigen Areals im Bäderviertel beantragt. Wir sind deswegen froh, dass der Oberbürgermeister  im Sinne dieses Antrags Gespräche auch mit Herrn Jung, dem Geschäftsführer der Ideal Wohnbau GmbH, führen will.“

Für die Fraktion FDP/ Freie Bürger  ist es wichtig, dass im Bäderviertel eine in sich stimmige Planung aus einem Guss erfolgen kann. Mit den bislang beabsichtigten Bauplanungen auf diesem Gelände wäre dies nicht möglich.

Meinhardt äußert sich jedoch kritisch zu dem Vorhaben des Oberbürgermeisters die Fläche des Gefängnisareals als Vorratsfläche zu nutzen: „Wir alle wissen, dass das Gymnasium Hohenbaden dringenden Raumerweiterungsbedarf hat und im Rahmen einer städtischen Bildungsplanung weitere Räumlichkeiten, unter anderem eine innerstädtische Mensa, notwendig werden. Statt auf einen weiteren schrägen Kompromiss bei der Erweiterung des Hohenbaden mit der Denkmalbehörde zu setzen, hätten wir als Stadt auf dem Gelände des ehemaligen Untersuchungsgefängnisses eine wirkliche Gestaltungsmöglichkeit. Hier kann ein Bürger-, Bildungs- und Kulturzentrum entstehen.“